13 May, 2026

Die Fed könnte erneut keine Zinserhöhung vornehmen: 5 Zeichen

Vladimir Ivanov

FORTRADER 02/11: Die Märkte haben ihre Erwartungen bezüglich der Möglichkeit einer Zinserhöhung der US-Zentralbank anlässlich des Treffens am 16. Dezember stark überschätzt.

US-Zentralbank

Nur zwei Wochen bleiben bis zu einem historischen Ereignis, doch das negative Umfeld wächst weiter. Wenn Vertreter der Fed noch vor kurzem von der Notwendigkeit einer Zinserhöhung sprachen, so lässt sich heute anhand der Wirtschaftsdaten der USA schlussfolgern, dass alles nicht so klar ist.

Die Wirtschaftsstatistiken der USA verschlechtern sich

Die neuesten Daten zum Produktionindex ISM zeigen einen Rückgang der Geschäftstätigkeit im Industriesektor der USA, erstmals seit den letzten 36 Monaten. In den letzten sechs Jahren erreichte der Index nur dreimal nahe der negativen Marke oder lag darunter: die Finanzkrise 2008, Ende 2012 und jetzt. Beim ersten Mal setzte die Fed die Quantitative Easing-Programme QE1 und QE3 ein. Wird sie diesmal die Geldpolitik strenger gestalten?

GDP Now-Prognose unter den Erwartungen des Marktes

Auch der GDP Now-Indikator der Federal Reserve Bank of Atlanta blickt pessimistisch auf die Situation. Dieser Indikator prognostiziert recht genau das Bruttoinlandsprodukt der USA. Derzeit wird für das vierte Quartal ein Wachstum von 1,4 % erwartet, was doppelt so niedrig ist wie die Prognosen der Wall Street-Analysten.

Futures auf den Zins der Fed deuten auf eine Verringerung der Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung hin

Zusätzlich sank die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Fed auch auf dem Futures-Markt. Nach Veröffentlichung des ISM-Berichts betrug sie 70 %, während sie zuvor bei 74 % lag.

Wiederholung der Situation vor dem September-Treffen der Fed

Im August war eine ähnliche Situation vorhanden: es gab externe Bedrohungen durch die Instabilität der chinesischen Wirtschaft mit dem Zusammenbruch ihres Aktienmarktes, während die Erwartungen bezüglich der Zinserhöhung der Fed auf relativ hohem Niveau standen.

Unsicherheiten in der FOMC

Einer der stimmenden Vertreter der Fed, der Präsident der Federal Reserve Bank Chicago Charles Evans, zweifelt an der Notwendigkeit einer Zinserhöhung im Dezember. Laut seiner Meinung ist eine größere Sicherheit erforderlich, um sicherzustellen, dass die Inflation auf dem Weg ist, den Zielwert von 2 % zu erreichen. Darüber hinaus beunruhigen bestimmte Sorgen des FOMC-Mitglieds die Möglichkeit, dass die Ölpreise und der starke US-Dollar auch 2016 niedrig bleiben könnten, und diese zeitweiligen Faktoren, wie die Fed bewertet, behindern die Inflation.

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