Am Freitag, dem 7. Juli um 15:30 Uhr MESZ wird in den USA ein sehr wichtiger Arbeitsmarktbericht für Juni veröffentlicht. Für die US-Zentralbank ist der Arbeitsmarkt einer der wichtigsten Indikatoren für das Wohlergehen der Wirtschaft. Aufgrund des Zustands des Arbeitsmarktes treffen die Regulierungsbehörden Entscheidungen über zukünftige Maßnahmen der Geldpolitik.
Nonfarm Payrolls: Der Dollarkurs am 7. Juli wird von der Statistik beeinflusst

Außer den Daten Nonfarm Payrolls werden Anleger auf dem Forex-Markt auch auf den Arbeitslosenstand und den Durchschnittslohn achten.
Es wird erwartet, dass die Zahl der Beschäftigten im nicht landwirtschaftlichen Sektor um 175.000 steigen wird. Der Mai-Bericht zeigte einen Anstieg um 138.000, was den Märkten nicht gefiel und zu einem Rückgang des Dollar-Kurses führte.
Der Arbeitslosenstand sank dabei auf 4,3 %, aber nur aufgrund des Rückgangs des Anteils der wirtschaftlich aktiven Bevölkerung auf 62,7 %. Diese beiden Indikatoren sind miteinander verbunden, daher müssen sie beide bewertet werden.
Ein Anstieg des Durchschnittslohnstands ist sowohl aus Sicht der Inflation als auch aus Sicht des Wirtschaftswachstums wichtig. Derzeit sind die aktuellen Raten von 0,2 % monatlich (2,5 % jährlich) für die Fed nicht besonders hoch. Es wird ein Anstieg auf 0,3 % monatlich (2,6 % jährlich) erwartet.
Die Bedeutung des Berichts wird durch die traditionell starke Reaktion des Dollar-Kurses auf jede Abweichung vom Markterwartungen bestätigt. Nichtsdestotrotz sollte der Nonfarm Payrolls nicht unter 150.000 fallen, und die Lohnwachstumsraten sollten nicht abnehmen, andernfalls könnte der Euro eine Chance haben, sein ansteigendes Momentum wiederherzustellen, sagen Experten des ForTraders.org-Magazins.
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