09 May, 2026

Wechselkursparität

Diana Mitchell
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Wechselkursparität Wechselkursparität ist ein gesetzlich festgelegtes Verhältnis zwischen zwei verschiedenen Währungen, das die Grundlage des Begriffs “Wechselkurs” bildet. Bis 1978 wurde der Wechselkursparität durch den Goldgehalt der Währungen bestimmt, also durch die Menge an Gold, die in den Geldeinheiten der Länder enthalten war. Danach wurde für Länder, die Mitglied des Internationalen Währungsfonds (IWF) sind, das sogenannte “Sonderziehungsrechte” (SZR) zur Berechnung der Wechselkursparität verwendet: eine Art internationaler Währung, die nur für staatliche Zahlungen über Zentralbanken genutzt wird. Seit 1979 trat der Europäische Währungsunion (EWU) in Kraft, der begann, die Verpflichtungen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) zur Aufrechterhaltung der Wechselkursparität innerhalb festgelegter Grenzen zu sichern.

Zu den wichtigen Faktoren, die die Wechselkursparität beeinflussen, zählen unter anderem der Zustand des Handelsbilanz, das Volumen der Geldmenge, die Inflationsrate, das Ausmaß staatlicher Eingriffe usw.

Im Börsenhandel wird der Begriff Wechselkursparität häufig verwendet, um eine Situation tatsächlicher Gleichheit der Wechselkurse zweier Länder zu beschreiben. Auf dem Forex-Markt sieht dies so aus wie USDCAD = 1.0000.

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