Die Währungspaar Euro/Dollar entfernt sich immer weiter vom Schlüsselniveau des Widerstands bei 1,08 und versucht, die Unterstützung bei 1,07 zu überwinden. Dabei übt die Aussage radikaler Kräfte in Frankreich und Italien über das mögliche Verlassen der Eurozone erheblichen Druck auf den Euro aus. Zudem bleibt oder könnte sich die finanzielle Stimulierung der EZB erhöhen.

Wie kann man mit Euro und Dollar handeln?
Von der fundamentalen Perspektive aus ist derzeit nicht der beste Zeitpunkt für die Währungspaar EUR/USD. Auf der einen Seite bleibt die europäische Währung unter Druck, da die Bedrohung einer grundlegenden Veränderung des politischen Landschafts in der EU besteht. Die Bedrohung des Verlassens der Eurozone durch wichtige Länder wie Frankreich und Italien könnte das zukünftige Schicksal des gesamten Regiones bedrohen. Außerdem hat Mario Draghi, Chef der EZB, am Montag klar verstanden gegeben, dass keine Beendigung der Maßnahmen zur Stimulation in absehbarer Zukunft zu erwarten ist.
Andererseits erholt sich der US-Dollar nach dem Rückgang, der in der vergangenen Woche beobachtet wurde. Seine Rolle in diesem Trend spielten Kommentare von Patrick Harker, Präsident der Fed in Philadelphia, der erwartete, dass eine weitere Erhöhung der Schlüsselzinsrate der FED im März erfolgen wird.
Ein Chancen für die Währungspaar EUR/USD können neue Kommentare der US-Regierung über die Überbewertung des Dollars sein. Wenn die Regierung weiterhin darauf hindeutet, dass der Kurs des USD überbewertet ist, wird die Währung erneut unter Druck geraten. In diesem Fall hat der Euro/Dollar die Chance auf eine kurzfristige Erholung in Richtung 1,0740.