Der Verbraucherpreisindex (CPI) in der Eurozone erreichte im Mai ein Niveau von 0,3 % jährlich, was mit der ersten Schätzung und dem Markterwartungen übereinstimmte. Der vorherige Wert lag bei 0,0 % jährlich.
Verbraucherpreisindex in der Eurozone, jährlichDer Grund-CPI blieb unverändert und betrug 0,9 % jährlich, was auf eine schrittweise Erholung der Inflation hinweist, die sich der Zielmarke des EZB nähert, sowie auf die Effektivität der Quantitativen Lockerung (QE), durch die diese Erholung möglich wird, was bedeutet, dass die Quantitative Lockerung nicht verlängert werden muss. Im Gegenteil, es könnte sogar erforderlich sein, die Maßnahme früher zu beenden, was immer zum Aufwärtsdruck des Euros führt.
Doch in der Eurozone gibt es ein anderes Problem, das wichtiger ist: Griechenland. Die Veröffentlichung des CPI fiel zeitlich mit Kommentaren der Eurogruppe zusammen, die mögliche Lösungsansätze für das griechische Problem besprach. Letztendlich wurde festgestellt, dass es keinen Sinn macht, irgendwelche Entscheidungen zu treffen, ohne Vorschläge aus Griechenland. Und wenn diese nicht eintreffen, wird es am Donnerstag praktisch unmöglich sein, etwas abzuschließen.
Auch die Zentralbank Griechenlands legte Öl ins Feuer, indem sie erklärte, dass ohne ein Abkommen mit den Gläubigern Griechenland in einen nicht kontrollierbaren Krisenfall geraten wird, was einen Zahlungsdefault, den Austritt aus der Eurozone und das Risiko eines Zusammenbruchs der Eurozone zur Folge hat.
So zeigten die Wechselkurse der Währungspaare Euro/Dollar einen deutlichen Rückgang, was vollkommen logisch ist. Das Zukunftsperspektiv des Euros als Währung sei stark in Frage gestellt, bemerken Analysten des Magazins ForTraders.org.
Vorhersage des Wechselkurses des Euros
- Parität zwischen Euro und Dollar wird vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben
- Euro unter Druck: Hat Griechenland seine letzte Lebenszeit verbraucht oder geht die Spielerei weiter?
- Märkte bereiten sich auf den Zusammenbruch der Eurozone vor
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“excerpt”: “Der Euro stand unter Druck, obwohl die Inflation in der Eurozone stieg, aufgrund des ungelösten griechischen Problems.”,
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