Digitale Technologien sind in unser tägliches Leben „ernsthaft und dauerhaft“ eingezogen. Der Weltmarkt entwickelte sich lange Zeit ausschließlich in Richtung der Erstellung verschiedener Geräte, wobei technische Lösungen nur für industrielle Zwecke genutzt wurden. Der letzte globale Finanzkrise veränderte die Richtung der technischen und finanziellen Denkweise: Kryptowährungen entstanden – finanzielle Einheiten, die keinem der weltweiten Regulatoren unterliegen. Das Fehlen des Risikos bewusster Manipulation hat bereits viele Nutzer in den Bereich der virtuellen Währungen gezogen, und ihre Zahl wächst weiterhin schnell.

Menschen – Indikator für die Sicherheit von Kryptowährungen
Zurzeit ist die Anzahl der Nutzer einer Kryptowährung der Kriterium für ihre Zuverlässigkeit. Diese Menschen glauben an die Zukunft der virtuellen Geldeinheit und schieben damit die Kurse höher. Wenn die Nutzerbasis einer Kryptowährung ständig wächst, sind Investitionen in diesen Vermögenswert im Moment sicher. Dies ist das wichtigste, auf was man zunächst achten sollte.
Zurzeit gibt es zwei solche Kryptowährungen – Bitcoin und Ethereum. Über den ersten haben wahrscheinlich sogar jene gehört, die nichts mit Wirtschaft oder Finanzen zu tun haben. Wenn ein Nutzer eine Kryptowährung kaufen möchte, kauft er zuerst Bitcoin und schaut dann nach anderen Alternativen.
Bitcoin oder Ethereum?
Faktisch ist Bitcoin heute eine Art „Reserve-Währung“, an die noch keine der existierenden weltweiten Geldregulatoren herangekommen sind. Aus diesem Grund wachsen seine Kurse mit astronomischen Geschwindigkeiten. Es ist eine Prämie für das Risiko und die Perspektive, sofern diese tatsächlich vorhanden sind.
Ethereum hat eine fortschrittlichere Plattform, und obwohl es starke Marktkonkurrenten gibt, bedroht ihm in den nächsten Monaten kaum etwas: Eine große Anzahl neuer Projekte im Bereich Kryptowährungen (Blockchain) wird genau auf der Ethereum-Plattform gestartet.
Diese beiden Vermögenswerte – Bitcoin und Ethereum – sind derzeit am sichersten auf dem Kryptomarkt, da über ihre Konkurrenten kaum etwas bekannt ist. Sind sie stabil? Aus Sicht der Volatilität des Kryptomarktes ja. Das bedeutet, dass sich ihr Wert innerhalb eines Handelstages um 10–20 % erhöhen oder verringern kann, aber sie können nicht um das Zehnfache abwerten.
Keine Garantien
In ein paar Monaten oder Jahren werden die Käufer von Bitcoin gleichzeitig in andere Kryptowährungen wechseln. Nachdem die Welt langsam die Kryptowährung als Zahlungsmittel anerkennen wird (in Japan ist dies bereits geschehen), wird das Vertrauen in die virtuelle Währung stark steigen. Es besteht jedoch das Risiko, dass die Nutzerbasis irgendwann nicht mehr wächst oder sogar schrumpft. Niemand kann garantieren, dass dies nicht passiert. Dieses Risiko ist auch in der hohen Volatilität der Kryptowährungen enthalten. Mit anderen Worten: Der hohe Gewinn im Moment garantiert nicht, dass ähnliche Renditen in Zukunft erzielt werden. Dies ist besonders wichtig zu beachten, wenn man in Kryptowährungen investiert.




