Was ist Liquidity?
Liquidity (lat. liquidus – flüssig, fließend) ist ein Begriff der Wirtschaft, der das Merkmal von Vermögenswerten beschreibt, schnell in Geld umgewandelt werden zu können, also zum aktuellen Marktpreis verkauft werden zu können. Mit anderen Worten: Liquidität ist die Fähigkeit eines Vermögenswerts, schnell mit minimalen finanziellen Verlusten durch die Geschwindigkeit der Veräußerung verkauft zu werden.
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Was ist die Essenz der Liquidität?
Vermögenswerte wie Unternehmen, Wertpapiere, Immobilien, Schmuck usw. können liquide sein. Wenn etwas als “liquid asset” bezeichnet wird, bedeutet dies, dass es schnell in Geld umgewandelt werden kann, was auf einen hohen Nachfragebedarf hinweist.
Die breite Anwendung des Begriffs “Liquidität” ermöglicht ein tieferes Verständnis der Kauf- und Verkaufsprozesse verschiedener Güter und deren Bewertung. Die Liquidität ist eine qualitative Kennzahl, weshalb Liquiditätskoeffizienten eine qualitativ gute Vergleichsmöglichkeit für ähnliche Produktkategorien bieten.
Welche Arten von Liquidität gibt es?
In der Finanzwelt gibt es folgende Arten von Liquidität:
- Liquidität von Banken (Unternehmen);
- flüssige Vermögenswerte;
- flüssige Mittel.
Außerdem unterscheidet man hochliquid, niedrigliquid und nicht liquid Vermögenswerte. Je schneller ein Vermögenswert zu seinem vollen Preis verkauft werden kann und damit in Geld umgewandelt wird, desto höher ist seine Liquidität. Das heißt, das Konzept der Liquidität steht direkt im Verhältnis zur Geschwindigkeit seiner Veräußerung.
Welche Vermögenswerte auf dem Markt sind am liquidesten?
Der liquideste Vermögenswert gilt als Währung.
Zweitplatziert in Bezug auf Liquidität sind erstklassige Wertpapiere.
Auf dem Wertpapiermarkt hängt die Liquidität direkt vom Umfang der geschlossenen Geschäfte für diesen Vermögenswert sowie vom Umfang der aktuellen Kauf- und Verkaufsaufträge ab. Im Allgemeinen sind Vermögenswerte, die an der Börse gehandelt werden, liquidierter als solche, die auf unorganisierten Märkten gehandelt werden. Darüber hinaus werden in der Fachsprache die am liquidesten gehandelten Aktien an der Börse als Wertpapiere der ersten Ebene oder Blue Chips bezeichnet, während die restlichen als Wertpapiere der zweiten Ebene bezeichnet werden.
Drittens wäre es angemessen, Edelmetalle in die Liste der Liquidität zu setzen. Sie würden den zweiten Platz einnehmen, wenn nicht gesetzliche Einschränkungen bei ihrer Verbreitung bestünden. Dennoch sind Metalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium Börsengüter. Ihre Preise werden in Zentren des internationalen Handels, in New York und London, festgelegt. Stückschmelzen dieser Metalle können jederzeit mit minimalen Verlusten verkauft werden.
Je höher die Liquidität eines Vermögenswerts, desto risikoärmer ist er für den Investor. Aus dieser Logik heraus sollte das Kaufverhalten von Immobilien als ziemlich risikoreich angesehen werden.





