FORTRADER 20/11: Das internationale Ratingagentur Standard & Poor’s erklärte, dass die gemeinsame Bekämpfung des Terrorismus in Syrien durch Westen und Russland ein Schlüssel faktor für die Aufhebung der Sanktionen sein könnte. Dies gab der Leiter der Abteilung für souveräne Ratings von S&P, Moritz Kramer, bekannt.

Konkret wird das Zusammengehen zwischen Russland und dem Westen nicht ausreichen, um die Beschränkungen zu beenden, aber es könnte zu einer Verbesserung der Beziehungen führen, was später eine Grundlage für eine Überprüfung der Sanktionen darstellen könnte, sagte Kramer.
Die wichtigste Sache ist die Aufhebung der Sanktionen durch die EU, da gerade mit ihr ein bedeutender Handelsumfang mit Russland besteht.
Die Entspannung der geopolitischen Spannungen wäre sehr passend für die Stärkung der russischen Wirtschaft, die einen niedrigen Investitionsniveau erlebt.
Es ist erwähnenswert, dass S&P am 16. Oktober den Kreditrating Russlands in Fremwährung auf BB+ (Prognose „negativ“) bestätigte, in Landeswährung BBB- (Prognose „negativ“).
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